Chorverband Hamburg

Chorverband Hamburg e.V.

Chorverband Hamburg

2. Chorfestival in Bergedorf vom 15. bis 17. September 2017

Eine kleine Nachlese von Marlis Malzkuhn

Als aktive Teilnehmerin des Chorfestivals in Bergedorf – als Workshopteilnehmer und Konzertbesucher – gibt es hier ein kleines Feedback zu den „drei tollen Tagen“ im Haus im Park. Das Haus eignet sich mit seinen vielfältigen Räumen und Möglichkeiten hervorragend für ein solches Unterfangen. Die Workshops waren durchweg gut besucht – einige waren in kürzester Zeit ausgebucht, so dass man sich gewünscht hätte, eine Erweiterung des Angebotes wäre möglich gewesen.

Namhafte Referenten waren für Chorcoaching, Bühnenpräsenz, Körpersprache und für die Stimmbildung verpflichtet worden. Die Resonanz aus den einzelnen Workshops war durchweg positiv.

Die Highlights waren sicherlich die Konzerte an den drei Abenden – es gehört schon etwas dazu 21 Chöre (3 mal 7) mit verschiedensten Programmen in dieser Qualität auf die Bühne zu bringen. Hamburgs Chorszene gibt es offensichtlich her! Das freut natürlich die Veranstalter: den Chorverband Hamburg, die Körber Stiftung und die Bergedorfer Zeitung, die sehr viel Arbeit und Herzblut in diese drei Tage gesteckt hatten. Die Anwesenheit diverser Vertreter dieser drei Organisationen, alle Namen würde an dieser Stelle zu weit führen, sowohl bei den Konzerten, als auch als Teilnehmer an den Workshops sowie aktiv auf der Bühne bei den Konzerten, war beeindruckend.

Das Publikum war begeistert. Der Theatersaal war sehr gut gefüllt und es wurde nicht mit Applaus gespart, was ja nun mal Lohn und Brot des Chorsängers ist. Das Publikum wurde – gut vorbereitet durch Liederbuch und Einsingen vorher – auch mit einbezogen. Vielleicht hat ja der ein oder andere seine Stimme und seine Liebe zum Chorgesang entdeckt?

Es bleibt zu hoffen, dass diese Art der Veranstaltung weitergeführt werden kann. Die Zukunft des „Haus im Park“ ist ungewiss – aber Hamburg ist groß und es gibt hoffentlich weiterführende Formate dieser Art, die die großartige Chorszene Hamburgs präsentieren können. Wir brauchen nur das Engagement unserer Chöre, denn Chorsingen ist „Cool“.

Marlis Malzkuhn

 
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